Archiv

Januar 2015

Nordrhein-Westfalen steht ein für Demokratie und Vielfalt

Der terroristische Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris und die folgenden Geiselnahmen in einer Druckerei und in einem koscheren Supermarkt waren unmenschliche Akte des Hasses gegen die Freiheit und ein mörderisches Fanal des Antisemitismus. Menschen wurden ermordet, nur weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäuße-rung in Anspruch nahmen, weil sie als Polizisten ihren Dienst versehen haben oder weil sie jüdischen Glaubens waren. Wir trauern mit unseren europäischen Freundinnen und Freunden in Frankreich um die 17 unschuldigen Opfer von Paris. Unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt auch den Angehörigen und Verletzten des Anschlags.

Im neuen Zuhause

Jasmin (15) möchte ihren Realschul-Abschluss machen. Mit einem Fernstudium. Hier, im neuen Zuhause an der Evinger Straße hat sie beste Voraussetzungen: Pädagogen der AWO unterstützen sie beim Lernen. Wenn sie nachmittags mal nicht zum Reiten geht, trifft sie sich mit Freunden. Im Haus an der Evinger Straße hat sie ein rund 22 qm großes, gemütlich eingerichtetes Zimmer, in das sich die Schülerin jederzeit zurückziehen kann. Hier, in der Jugendwohngruppe der AWO, kann sie aus ihrem bisherigen Leben in einem problematischen Elternhaus ausbrechen, Kraft tanken und sich neu orientieren. So wie alle weiteren Jugendlichen, die nach und nach in die neue Unterkunft ziehen, ihre eigene Lebensführung lernen und den Tagen eine feste Struktur geben. Es sind mitunter die einfachsten Dinge wie regelmäßige Körperpflege, feste Bett- und Aufstehzeiten oder das Zimmer aufräumen.